

NDVI steht für „normalized difference vegetation index“ (auch „normalized density vegetation index), zu Deutsch: „normalisierter differenzierter Vegetationsindex“. Er ist der wohl am häufigsten angewandte Vegetationsindex und wird auf der Basis von Satellitenbilddaten errechnet.
Ein klassisches Beispiel der Datenverarbeitung in der Multispektralanalyse ist die Verwendung von einfachen linearen Modellen zur Anpassung von Reflexionsmustern in Bildern
Wie der NDVI funktioniert:
Der NDVI beruht auf der Tatsache, dass gesunde Vegetation im roten Bereich des sichtbaren Spektrums (etwa 600-700 nm) wenig Licht reflektiert, aber im nahen Infrarotbereich (etwa 700-1300 nm) viel Licht reflektiert. Der NDVI wird berechnet, indem die Reflexion im nahen Infrarotbereich von der Reflexion im roten Bereich subtrahiert und durch ihre Summe dividiert wird.
- Man berechnet den NDVI aus den Reflexionswerten im nahen Infrarotbereich und dem roten sichtbaren Bereich (rot, etwa 620 bis 700 nm) des Lichtspektrums:
- Dabei werden beide Kanäle um einen Spektralbereich verschoben: das nahe Infrarot zum mittleren Infrarot (etwa 1300 bis 3000 nm) und der rote Bereich zum nahen Infrarot.
- Durch die Normierung ergibt sich ein Wertebereich zwischen −1 und +1. Negative Werte bezeichnen Wasserflächen. Ein Wert zwischen 0 und 0.2 entspricht nahezu vegetationsfreien Flächen, während ein Wert nahe 1 auf eine hohe Vegetationsbedeckung mit grünen Pflanzen schließen lässt.


Nahes Infrarot (NIR) 860 nm ± 26 n | Red Edge (RE) 730 nm ± 16 nm |
| Grün (G) 560 nm ± 16 nm | Rot ® 650 nm ± 16 nm |
Multispektrales + RGB-Bildverarbeitungssystem
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